Was kostet eine neue Haustür? Preise und Förderung 2026

Eine neue Haustür verbessert Wärmeschutz, Sicherheit und Optik. Erfahren Sie, welche Kosten entstehen und welche Förderung 2026 möglich ist.

Redaktion SanierCheck·Zuletzt aktualisiert: 24. August 2026·ca. 4 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine neue Haustür kostet einschließlich Ausbau und Montage meist zwischen 1.300 und 7.800 Euro.
  • Kunststoff ist normalerweise am günstigsten. Holz- und Aluminiumtüren liegen häufig deutlich darüber.
  • Für eine energetisch effiziente Außentür sind 2026 grundsätzlich 15 Prozent BAFA-Förderung möglich.
  • Für die Förderung darf der U(d)-Wert der neuen Haustür in der Regel höchstens 1,3 W/(m²K) betragen.

Was kostet eine neue Haustür?

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Die Kosten einer neuen Haustür hängen vor allem von Material, Größe, Wärmeschutz, Sicherheitsausstattung und Montageaufwand ab. Einfache Modelle in Standardmaßen sind günstiger als individuell angefertigte Türen mit Seitenteilen, Glaselementen oder elektronischem Schließsystem.

Folgende Preise dienen als Orientierung:

Ausführung Grobe Kosten Kunststoffhaustür etwa 1.300 bis 3.500 Euro Aluminiumhaustür etwa 2.000 bis 6.500 Euro Holzhaustür etwa 2.500 bis 6.000 Euro Holz-Aluminium-Haustür etwa 3.000 bis 7.000 Euro Ausbau und Entsorgung der alten Tür etwa 100 bis 200 Euro Montage der neuen Haustür etwa 200 bis 500 Euro

Bei beschädigtem Mauerwerk, Sondermaßen oder einer barrierearmen Umgestaltung des Eingangs können zusätzliche Kosten entstehen.

Details

Welche Haustür ist die richtige?

Kunststoffhaustüren sind pflegeleicht und vergleichsweise günstig. Für eine gute Stabilität sollten sie über eine hochwertige Verstärkung verfügen.

Aluminiumhaustüren sind langlebig, formstabil und wartungsarm. Sie eignen sich besonders für moderne Gebäude und hohe Anforderungen an Einbruchschutz und Gestaltung.

Holzhaustüren bieten eine natürliche Optik und gute Dämmeigenschaften. Sie benötigen außen jedoch mehr Pflege und regelmäßigen Witterungsschutz.

Neben dem Material sollten Eigentümer auf Wärmedämmung, Luftdichtheit und Sicherheit achten. Für private Wohngebäude bietet die Widerstandsklasse RC 2 bereits einen guten Einbruchschutz.

Förderung für eine neue Haustür 2026

Der Austausch einer energetisch schlechten Außentür kann über die Bundesförderung für effiziente Gebäude gefördert werden. Der Grundfördersatz beträgt 15 Prozent der förderfähigen Kosten.

Für die erste Wohneinheit werden ohne individuellen Sanierungsfahrplan grundsätzlich bis zu 30.000 Euro berücksichtigt. Ein zusätzlicher iSFP-Bonus kommt seit dem 21. Juli 2026 erst für den Kostenanteil infrage, der 30.000 Euro übersteigt. Bei einem einzelnen Haustürtausch wird diese Grenze normalerweise nicht erreicht.

Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem ein U(d)-Wert von höchstens 1,3 W/(m²K). Zum Vergleich: Die gesetzliche Mindestanforderung liegt bei neuen Außentüren bei 1,8 W/(m²K). Für den Förderantrag muss ein zugelassener Energieeffizienz-Experte eingebunden werden.

Wichtig: Die Förderung muss vor Beginn der Arbeiten beantragt werden. Ein vorab geschlossener Vertrag muss eine passende aufschiebende oder auflösende Förderbedingung enthalten.

Steuerbonus als Alternative

Bei einem selbst genutzten Wohngebäude kann der Haustürtausch alternativ über § 35c Einkommensteuergesetz berücksichtigt werden. Dabei können 20 Prozent der Kosten über drei Jahre von der Einkommensteuer abgezogen werden.

Das Gebäude muss älter als zehn Jahre sein und die Arbeiten müssen von einem Fachunternehmen ausgeführt werden. BAFA-Zuschuss und Steuerbonus dürfen nicht für dieselben Kosten kombiniert werden.

Tipp: Angebote vollständig vergleichen

Vergleichen Sie nicht nur den Preis des Türblatts. Ein vollständiges Angebot sollte mindestens Ausbau und Entsorgung der alten Tür, neue Zarge, Beschläge, Schließzylinder, Abdichtung, Montage und notwendige Anschlussarbeiten enthalten.

Neue Haustür mit SanierCheck planen

Mit SanierCheck können Sie Ihr Vorhaben einordnen und eine Anfrage für passende Fachbetriebe aus Ihrer Region stellen. Angaben zu Gebäude, vorhandener Haustür und gewünschter Ausstattung helfen dabei, den Austausch gezielter vorzubereiten.

Häufige Fragen

  • Wie viel kostet eine gute Haustür mit Einbau?
    Für eine hochwertige Haustür sollten einschließlich Einbau ungefähr 2.000 bis 6.000 Euro eingeplant werden. Sonderausstattung kann den Preis erhöhen.
  • Wird eine neue Haustür staatlich gefördert?
    Ja. Erfüllt die Haustür die technischen Anforderungen, sind grundsätzlich 15 Prozent BAFA-Zuschuss möglich.
  • Welchen U-Wert benötigt eine geförderte Haustür?
    Für die Förderung darf der U(d)-Wert normalerweise höchstens 1,3 W/(m²K) betragen. Entscheidend ist der Wert der gesamten Tür.
  • Welche Sicherheitsklasse ist für eine Haustür sinnvoll?
    Für private Wohngebäude wird häufig mindestens die Widerstandsklasse RC 2 empfohlen. Sie erschwert das Aufbrechen der Tür mit einfachen Werkzeugen.

Die Inhalte dienen der Orientierung und ersetzen keine Fachberatung.

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